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Wer behält die Wohnung?

Aktuell. Bei einer Scheidung stellt sich früher oder später die Frage, wer die Wohnung übernimmt.

Zunächst muss zwischen Eigentums- oder Mietwohnung unterschieden werden. „Bei einer Eigentumswohnung macht es einen Unterschied, ob die Wohnung in der Ehe angeschafft oder von einem Partner eingebracht wurde“, erklärt dazu Christoph Geringer, Immoteam7 in Dornbirn. Denn alles, was in der Ehe als Vermögen geschaffen wurde, wird aufgeteilt. Hat aber ein Partner die Wohnung schon vor der Eheschließung besessen oder hat er sie geerbt oder geschenkt bekommen, dann besteht nur aus folgenden Gründen ein Anspruch:

• Wenn ein Ehepartner zur Sicherung seiner Lebensbedürfnisse darauf angewiesen ist.
• Wenn ein gemeinsames Kind Bedarf an der Weiterbenützung hat.
• Wenn im Vorfeld eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde (z. B. Ehevertrag).

Mietvertrag abtreten

Bei gemieteten Wohnungen kann ein Ehepartner in das laufende Mietverhältnis eintreten, auch wenn der Mietvertrag auf den anderen Partner läuft. Christoph Geringer: „Diese Vereinbarung gilt auch dann, wenn der Vermieter nicht zustimmt.“  Auch bei einvernehmlichen Scheidungen kann der Vermieter gänzlich übergangen werden und der geschiedene Ehegatte den Vertrag abtreten. Voraussetzung hierfür ist, dass die Wohnung gemeinsam bezogen wurde oder beide bereits zwei Jahre im gemeinsamen Haushalt gelebt haben.

Ausnahme Dienstwohnung

Ausgenommen davon sind nur Dienstwohnungen. Die werden von einem Partner eingebracht und sind an das Dienstverhältnis gebunden.  In den anderen Fällen kommt dem Vermieter bei Scheidungen kein Mitspracherecht zu. Parteienstellung erhält er erst beim gerichtlichen Aufteilungsverfahren.

„Gemeinsam erworbenes Vermögen wird bei einer Scheidung aufgeteilt.”

Christoph Geringer, Immoteam7