Der Immobilienmarkt Vorarlberg - Ausgabe 14
2 TIPP UNSER TIPP Denken Sie bei all Ihren Immobilien- plänen an die veränderten Ansprüche an den Wohnraum und planen Sie einen Rückzugsort für die Büroarbeit mit ein. Der Durchbruch des Homeoffice verändert die Wohnansprüche Verfügen Sie über ausreichend Platz, um Ihre Arbeit von zuhause aus zu erledigen? Der Anspruch an Wohnraum hat sich durch den Triumphzug des Homeoffice geändert und verlangt nach kreativen Lösungen. Müsste ich für die Immobilienbranche ein Wort des Jahres küren, so wäre es „Homeoffice“. Stellte man sich früher darunter einen Semi-Professionisten vor, so haben die Österreicher in kurzer Zeit gelernt, die Arbeitswelt in die eigenen vier Wände zu integrieren. Mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Mehrfachbelastung als große Challenge Die mit Homeoffice suggerierte Idealvorstellung ist die Ausübung des Berufes in einem angenehmen, privaten Umfeld. Auf diese Weise kann jeder Job und Familie unter einen Hut bringen – so die etwas naive und romantisierte Darstellung. Was Homeoffice jedoch in Verbindung mit Schulschließungen bedeutet und welche Herausforderungen damit einhergehen, davon können viele berufstätige Mütter und Väter ein Lied singen. Die veränderten Alltagsherausforderungen spiegeln sich in den Anforderungen an die Wohnimmobilie wider. Viele Menschen nehmen die Grenzen ihres Wohnraumes bewusster war. Der Wunsch nach zusätzlichem Raum für die Büroarbeit und nach Balkon- oder Gartenflächen ist in der Krise gestiegen. Homeoffice – der Trend der Zukunft? Unterm Strich funktioniert aber das Experiment Homeoffice unerwartet gut. Einer neuen Studie zufolge ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter gestiegen. Sie ernähren sich besser, treiben mehr Sport und verbessern nach eigenen Angaben ihre persönliche Work-Life-Balance. Trotz dieser positiven Entwicklung hat der Schreibtisch im Büro noch lange nicht ausgedient. Klaus Suppan, Immoteam7 erschreckend souverän legen wir un- seren Mund-Nasen-Schutz an, bevor wir den Supermarkt betreten. Waren solche Masken früher ein Bild, das mit asiatischen Metropolen verbunden wurde, ist es heute unsere „neue Normalität“. In letzter Zeit mussten wir uns an einige Neuerungen gewöhnen. So wurde dem Begriff Homeoffice eine völlig neue Be- deutung eingehaucht. Was das für den Immobilienmarkt bedeutet, erklärt Ihnen mein Kollege Klaus Suppan. Der digitale Wandel erhielt pandemiebedingt starken Rückenwind. Auch die Immo- bilienbranche weiß dies zu nutzen. So können leerstehende Räume am Computer möbliert und anschaulich in Verkaufsunterlagen dargestellt werden. „Digital staging“ heißt das Zauberwort, dessen Vorteile Ihnen Kevin Bachmann aufzeigt. Bei all den Neuerungen be- schäftigen uns auch altbekannte Pro- bleme. Ich habe recherchiert, inwiefern ein Vermieter für Streitigkeiten unter Mietern verantwortlich ist – mit erstaunlichem Ergebnis. Wer kann sich Eigentum noch leisten? Kurt Kennerknecht beleuchtet, wie sich die Belastungen beim Kauf der privaten Wohnimmobilie in den letzten Jahrzehn- ten verändert haben. Sollten wir unser Konsumverhalten und Wertesystem künftig überdenken? Wenn Sie kurz vor dem Sprung zum Kauf einer Eigentums- wohnung stehen, beherzigen Sie unbedingt den Tipp von Sarah Gasser zum Thema Wohnungsübergabe. Wir von Immoteam7 dürfen Sie nun schon bald zehn Jahre in allen Immo- bilienfragen beraten und unterstützen. Ein schöner Anlass, um Ihnen das „Immo-Team“ sehr persönlich vorzu- stellen. Was uns bewegt und wie es sich angefühlt hat, als wir unser erstes Meeting am Boden sitzend abgehalten haben lesen Sie in einem Gastbeitrag von Klaudia Kostner. Viel Freude beim Lesen wünscht Christoph Geringer PS.: Sie haben Anregungen, spannende Immobilienthemen oder Fragen? Dann schreiben Sie mir einfach eine E-Mail: geringer@immoteam7.at . Ich freue mich auf Ihre Nachricht! Liebe Leserinnen und Leser, MARKT EDITORIAL & IMMOTIPP
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NDYwMzg=